FAQ
Kaffeesack steht Rede und Antwort.
Wo kommt unser Rohkaffee her?

Unsere Kaffees kommen von verschiedenen Kleinbauern aus verschiedenen „Kaffeeländern“.

Wir beziehen unseren Rohkaffee von Spezialimporteuren, die sich den Auftrag gegebene haben, beste Kaffees nach Europa zu importieren.
Wir sind immer auf der Suche nach den besten Spezialitätenkaffeevarietäten rund um den Globus.
Einen besonderen Bezug haben wir mit Kleinbauern in Honduras und zu einer Kooperative in Peru.
Selbst importieren wir aktuell noch keinen Kaffee. Es ist uns ein großes Ziel, dies wirtschaftlich leisten zu können.

Wird der Kaffee fair gehandelt?

Wir setzen auf kein Siegel wie z.B. „Fairtrade“, da diese Zertifizierungen i.d.R. mit Lizenzierungsverfahren einhergehen,
die für uns Kosten verursachen würden und mit keinerlei Profit für die Kaffeebauern einhergehen.

Es ist es uns eine Aufgabe – und auch Verantwortung – dass unsere Kaffees einer transparenten Handelskette unterliegen –
und dass die Kaffeebauern einen fairen und ehrlichen Lohn bekommen.

Insofern verzichten wir auf entsprechende Siegel und prüfen die Handelsbeziehungen direkt.

Haben wir Kontakt zu den Bauern?

Wir haben zu 2 Bauern aus Honduras direkten Kontakt, Dimas und Isreal.
Unser Projekt „Meambar“ wird von Carola Larios betreut.

Im März 2017 haben wir als Dankeschön Fusballtrikots nach Honduras geschickt,
derzeit sammeln wir Klamotten/Geld für eine Frauenkooperative auf 1850m Höhe.

Leider ist es uns noch nicht vergönnt gewesen in Honduras gewesen zu sein,
jedoch ist es ein großes Ziel das wir stetig verfolgen

Mehr über das Projekt „Meambar“ – Meambar.de

Wir haben Kontakt zu Herrn Knauer der leidenschaftlich das Projekt „PachaMama“ betreut.
Er managt zusammen mit seiner Frau und Hr. Scherrf, der direkt in Peru lebt, eine Kooperative aus 50 Kleinbauern in Peru.
Inzwischen konnte der Kaffee aus dem Projekt „PachaMama“ sogar Bio-zertifiziert werden.

Mehr über das Projekt „PachaMama“ – peru-kaffee.de

Ist der Kaffee BIO?

Einige unsere Kaffeesorten, z.B. die aus Guatemala und Peru, sind Bio-zertifiziert.

Die Bio-Zertifizierung entspricht jedoch keiner globalen Norm.

So ist sie in einigen Ländern sehr einfach – ohne spezifische Bedingungen – erreichbar,
während sie im EU-Raum gesetzlich exakt definiert ist (deutsches Bio-Siegel seit 2001, EG-Öko-Verordnung von 2007).

Viele Bauern haben auch kein Geld für diese teuren Siegel –
im Umkehrschluss fehlen auch die finanziellen Mittel für industriellen Dünger.

Was unterscheidet uns von Industriekaffee?

Industriekaffee wird in Massen produziert und maschinell geerntet, so dass viele Fehlerbohnen („Stinker“) in den Kaffeesack gelangen.

In unsere Nische – wir definieren unseren Kaffee als hochwertigen Spezialitätenkaffee – ist es wichtig, dass der Rohkaffee im so genannten Picking (Handernte und nur reife Kirschen) geerntet werden. Die Verarbeitung ist wesentlich sorgfältiger als bei der Massenproduktion.

In vielen Fällen wird der Bauer auch schon im Voraus bezahlt, und nicht etwa über den aktuell gehandelten Börsenpreis. So ist für die Bauern ein planbares Einkommen vorhanden.

Industriekaffee wird bei etwa 600 Grad Celsius eine Minute geröstet. Wir rösten maximal bei 220 Grad Celsius – dafür aber etwa 15 bis 20 Minuten lange.

Vergleichen Sie doch einmal die Bohnen aus der Massenproduktion mit unseren – Sie werden feststellen, dass sich unsere Bohnen an der „Naht“ (Mitte der Bohne) farblich klar vom Rest absetzen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Espresso- und Coffee-Roast?

Unser Espresso wird 12 bis 17 Minuten bei maximal 220 Grad geröstet.
Gerne produzieren wir eine traditionelle Röstung mit sehr angenehmen Röstaromen. Trotzdem werden Sie bei uns auch weichere, süßliche Röstungen finden können.

Ihr Espresso ist mit und ohne Milch genießbar.

Unsere Kaffeeröstungen werden heller geröstet. Im Vergleich zu einer Espresso-Röstung soll hier mehr Aroma „rausgekitzelt“ werden.

Unsere Kaffees werden 12 bis 17 Minuten bei maximal 220 Grad geröstet.

Wie auch bei unseren Espresso-Roast-Sorten finden Sie sowohl etwas herbere Sorten als auch fruchtig-süßen Kaffee-Roasts.

Wir empfehlen, unseren Filterkaffee ohne Milch und Zucker zu genießen. Sie werden erstaunt sein, welche Aromen sie entdecken!

Warum sind nicht alle Röstungen 100% Arabica?

Unsere Kaffeeröstungen bestehen ausschließlich zu 100% aus Arabica-Bohnen. Unsere Espresso-Röstungen sind zum Teil auch Arabica/Robusta Blends. Eine Robusta-Bohne hat einen etwas stärker herben Geschmack und setzt sich in der Milch etwas dominanter in Fahrt.

Es ist ein Irrglaube, dass 100% Arabica einem Qualitätsmerkmal entspricht. Viele Kaffee-Röstungen, die mit 100% Arabica beworben werden, enthalten Arabica Bohnen in sehr schlechter Qualität. Im Gegenzug existieren sehr viele wunderbare Robusta-Bohnen, die wir auch in einigen Espresso-Röstungen verwenden.

„Coffea Arabica“ ist übrigens nur eine Art Klassenname – es gibt hunderte Varietäten wie z.B. Maragogype, Catuai, Yellow Bourbon.

Robusta nennt man fachlich „Coffea Canephora“. Auch dort gibt es viele Varietäten, die bekannteste ist Robusta.

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